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Ein Gelände für den Golfplatz. 

 

Eigentlich musste ein Wunder geschehen. Im Jahr 1974 schien die Situation wirklich hoffnungslos, ein geeignetes Gelände für den Bau eines Golfplatzes zu finden. Den Bauern ging es damals gut. Sie waren bei aller Mühe und Arbeit mit dem Ertrag selten zufrieden, aber  sie waren stolz, Hofeigentümer zu sein. Der Hof war schließlich von Generation zu Generation weiter vererbt worden. Und außerdem Golf? Was war das denn?

 

Auf jeden Fall war „dieses“ Golf doch nur etwas für reiche Leute, die sich was Besseres dünkten. Nein, nein, was für eine unvernünftige Idee! Am Ende einer langen Suchtour mit dem Bürgermeister von Nordkirchen kam man schließlich noch zu einem Hof, nördlich vom Dorf auf einer Anhöhe gelegen. Er wurde nur sehr selten von jemanden aufgesucht. Da saßen eine alte Frau, ein Mann, vermutlich der Schwiegersohn, die Tochter und ein kleiner Junge um den Küchentisch herum. Dieses Idyll machte einen Gott verlassenen Eindruck. Und hier die Idee vortragen, man könnte auf dem Gelände einen Golfplatz bauen? Alle Felder umbrechen, Rasen einsäen, 25 Kühe abschlachten und die Scheune in ein Clubhaus um wandeln? Abstruse Idee!

 

Aber es geschah ein Wunder. Die Oma, die auf dem Hof bei zwei unverheirateten „Öhms“ Magd gewesen war, ihr Leben lang tagsüber hatte sehr hart arbeiten müssen und offensichtlich manchmal auch nachts, sie sagte, ihre Tochter solle es im Leben besser haben.

Sie fand die Idee gut und überlegenswert, solch einen Ballspielplatz einzurichten, der ohne Arbeit Geld einbringen würde. Der Schwiegersohn war entsetzt, aber er hatte nichts zu sagen.

 

Nach einer Woche der Überlegung gab sie tatsächlich ihre Einwilligung. Hurra! Die Planungen konnten beginnen.

                                                      Hildegard  Schlutius